Regensburger Geschichte

18. September 2016, Michael - Generelles

Regensburg blickt auf fast 2500 Jahre oft bewegte Geschichte zurück. Als Teilnehmer des BarCamps werdet ihr wahrscheinlich am Samstag Abend in den Genuss einer Erlebnis-Stadtführung kommen, die euch einen kleinen Teil dieser Geschichte näher bringt. 

Damit ihr aber auch vom Rest eine kleine Ahnung habt, hier ein kleiner Überblick um euch das Lesen des Wikipedia-Artikels über das schöne Regensburg zu ersparen. ;) 

Seit 2006 gehört Regensburg mit Stadtamhof übrigens zum UNESCO Weltkulturerbe und gehört zu einer der ältesten Städte Deutschlands.

Römerzeit

Etwa um 79 nach Christus wurde von den Römern im Bereich des heutigen Stadtteils Kumpfmühl ein Kohortenlager errichtet. Um den in diesem Bereich an der Donau verlaufenden römischen Grenzwall Limes zu sichern entstand etwa 175 nach Christus wurde unter Marc Aurel das Legionslager Castra Regina, was übersetzt so viel bedeutet wie "Lager am Regen", hat also nichts mit einer Königin zu tun. ;)

Stationiert war in Regensburg die III. italienische Legion, etwa 6000 Mann unter Waffen. Damit war Regensburg militärischer Hauptstützpunkt der Provinz Raetia, nicht jedoch Provinzhauptstadt, was für das römische Verwaltungssystem eine Ausnahme darstellt.

Das Legionslager wurde im fünften Jahrhundert aufgegeben und danach nur noch von Zivilisten besiedelt. 

Bajuwaren, Franken und andere

Nach den Römern kamen die Bajuwaren und machten Regensburg zum Herzogssitz. Auch änderte sich der Name der Stadt. Aus Castra Regina wurde Radaspona, der Name, der abgewandelt in anderen Ländern immer noch Verwendung findet. So nennen die Franzosen Regensburg noch heute "Ratisbonne", die Italiener "Ratisbona".

Im Jahre 739 wurden von Herzog Odilo die bairischen Bistümer Freising, Passau, Salzburg und Regensburg kirchenrechtlich gegründet. Regensburg hatte diesen Status allerdings schon länger und zählt damit zu den ältesten Bistümern Deutschlands.

Auch in den weiteren Jahrhunderten blieb Regensburg eine wichtige Stadt in der Region. Aus dieser Zeit stammen etliche Sagen der Stadt. Unter anderem die Dollinger-Sage, die in Ihrem Inhalt stark an die biblische Geschichte von David & Goliath erinnert. 

Das wohl berühmteste und bekannteste Bauwerk aus der Zeit bis zum 12. Jahrhundert ist die Steinerne Brücke, die von 1135 bis 1146 erbaut wurde. Als einzige Donaubrücke zwischen Ulm und Wien war bescherte Sie Regensburg einen florierenden Handel und Reichtum. Auch über Sie gibt es einige Sagen und Geschichten, die ich euch gerne auf dem BarCamp zum Besten gebe. 

In den Jahren 1147 und 1189 einer der Aufbruchorte für den zweiten und dritten Kreuzzug. WOhl wahrscheinlich auch wegen des strategisch günstigen Donauübergangs. 

Freie Stadt und Reichsstadt

Im 12. Jahrhundert wurde Regensburg zur freien Stadt und unterstand damit nicht mehr dem Herzog von Bayern. 1260 begann die Stadt mit dem Bau des Regensburger Doms, der neben der Steinernen Brücke das Wahrzeichen Regensburgs ist. 

Eine der vielen Regensburger Sagen erzählt von einem Wettstreit zwischen dem Baumeister des Doms und dem der Steinernen Brücke. Da beide Wahrzeichen in einem zeitlichen Abstand von gut 100 Jahren erbaut wurden, ist klar, dass es sich hier nur um eine "urban legend" handeln kann. :)

Der Status als freie Stadt brachte Regensburg aber nicht nur Freiheiten, sondern auch Konflikte mit dem Bischof und dem Umliegenden Herzogtum Bayern und dadurch wirtschaftliche Probleme. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten konnten auch die Zölle nicht lösen, die man sogar entrichten musste, falls man Waren aus der bayrischen Stadt Stadtamhof über die Steinerne Brücke nach Regensburg brachte. So kam es um 1485 dazu, dass Regensburg sich wieder dem Herzogstum Bayern-München anschloss und damit den Status als freie Stadt verlor und ab dann nur noch eine gewöhnliche  Reichsstadt war. 

Die folgenden Jahrzehnte und Jahrhunderte waren voller Gewalt. So fällt in diesen Zeitraum neben der Vertreibung der Juden aus Regensburg und auch zwischen Katholiken und Protestanten gab es Konflikte wie im Rest des heutigen Deutschland. Auch der Dreißigjährige Krieg ging nicht spurlos an Regensburg vorüber. 1633 eroberten die Schweden Regensburg um es nur ein Jahr später wieder vor den anrückenden bayerischen Truppen zu räumen.

Regensburg als Zentrum des Reichs

Von 1663 an war Regensburg für 140 Jahre der Austragungsort des immerwährenden Reichstags. Zuvor wurden die Reichstage in wechselnden Städten, darunter auch Regensburg abgehalten. 1663 wurde dieser nicht mehr, wie zuvor aufgelöst und Regensburg quasi das politische Zentrum des Heiligen Römischen Reichs. Der Reichstag tagte im Rathaus. Der entsprechende Saal kann besichtigt werden. Dort fand man auch einen mit grünem Samt bespannten Tisch. Angeblich geht auf die Entscheidungen, die hier getroffen wurden, die Redewendung "etwas am grünen Tisch entscheiden" zurück.

Am Reichstag waren nicht nur die deutschen Fürsten beteiligt, sondern auch Gesandte aus ganz Europa. Der Kaiser ließ sich wie die meisten Teilnehmer vertreten. Einer dieser Vertreter war Fürst Alexander Ferdinand von Thurn und Taxis, der für diese ehrenvolle Aufgabe 1748 von Frankfurt nach Regensburg zog und damit Regensburg die bis heute in der Boulevard-Presse vertretene Familie von Thurn und Taxis zu einem Teil Regensburgs machte.

Obwohl sich das alles sehr schillernd und lukrativ anhört, war der Immerwährende Reichstag für die Stadt finanziell eher eine Last als eine Bereicherung. Als 1800 die französischen Truppen unter Napoleon besetzten und der Stadt hohe Strafzahlungen auferlegten ruinierten dies die Stadtfinanzen quasi endgültig.

Napoleonische Kriege und die Zeit bis 1933

Regensburg war auf Grund der strategischen Lage auch in den Kriegen gegen Napoleon ein strategisches Ziel. Die Stadt wechselte mehrfach den Besitzer. Auf einer Erhöhung im Regensburger Stadt-Osten findet man einen Stein, auf dem eine Plakette angebracht ist. Es wird behauptet, dass Napoleon bei der Erstürmung von Regensburg das einzige Mal verwundet wurde und danach von diesem Stein aus die Schlacht um die Stadt verfolgte. 

Ob dies die einzige Verwundung von Napoleon Bonaparte ist, kann allerdings angezweifelt werden. Die Legende reicht jedoch aus, um der nahe gelegenen Schule und dem nahen Kindergarten den Namen "am Napoleonstein" zu verpassen.

In der Folgezeit brachte die Lage an der Donau Regensburg wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung. Es entstand ein Ölhafen und das Stadtgebiet wurde um einige angrenzende Orte, darunter Stadtamhof erweitert.

Regensburg, der Nationalsozialismus und die Folgen

Wie auch in anderen deutschen Städten, so war auch in Regensburg die Zeit des Nationalsozialismus eine Zeit voller Verbrechen. Neben den Progromen gegen die Juden kann man hier insbesondere das Aussenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg im Coloseum in Stadtamhof zählen. Noch heute befasst man sich in Regensburg mit der Aufarbeitung dieser Zeit, so gibt es unter anderem eine Arbeitsgruppe der Stadt, die sich mit den aus dieser Zeit stammenden Straßennamen befasst. 

Die Kriegsschäden in der Stadt hielten sich zum Glück in Grenzen. Obwohl im Westen von Regensburg und im nahe gelegenen Obertraubling Werke des Flugzeugherstellers Messerschmitt ansässig waren, wurde in der Innenstadt nur wenig Bausubstanz beschädigt. Die Bombardierung erfolgte zu einem großen Teil durch amerikanische Bomber und mit viel Glück lagen nur wenige Treffer außerhalb der eigentlichen Ziele. Betroffen waren neben den Flugzeugfabriken vor allem der Bahnhof und der Hafen im Osten der Stadt. Sogar das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, welches sich in unmittelbarer Nähe zum Messerschmitt-Werk befand wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Regensburg heute

Heute ist Regensburg eine schöne Stadt, die nicht nur vom Tourismus lebt. Neben BMW im Stadtteil Harting gibt es viele namhafte Arbeitgeber. Dazu gehören neben der Firma Krones im nahe gelegenen Neutraubling auch OSRAM, Infineon und Continental auf dem Stadtgebiet.

Zudem ist Regensburg in Ostbayern der bedeutenste Hochschulstandort in der Region und versucht sich zunehmend darin, sich als Standort für Zukunftstechnologien zu etablieren. 

 

 


Das erste BarCamp - und jetzt?

11. September 2016, Michael - BarCamp Regensburg

Acht einfache Regeln

Wer den Film "Fight Club" kennt, weiß: es gibt nur acht einfache Regeln. Dazu gehörte auch absolute Verschwiegenheit.

Auch BarCamps haben acht Regeln. Aber schweigen gehört nicht dazu. Die acht Regeln des BarCamps lauten ins (grob) ins Deutsche übersetzt:

  1. Sprich über das BarCamp
  2. Schreib über das BarCamp
  3. Wenn du etwas präsentieren willst: Tu es!
  4. Benutze für deine Vorstellung nur drei Hashtags
  5. Es gibt so viele Sessions wie die Zeit und der Platz erlaubt
  6. Keine Session wird vorher festgelegt
  7. Sessions dauern so lange wie sie dauern müssen. Oder bis der nächste Session Slot beginnt.
  8. Wenn du das erste Mal auf einem BarCamp bist, musst du eine Session halten. Oder du hältst zusammen mit einem alten Hasen eine Session. Oder du beteiligst dich zumindest aktiv an den Diskussionen.

Was heißt das im Klartext?

Eigentlich ist es ganz einfach. Schreibe auf Twitter, Facebook und Co., wo du gerade bist und was du gerade machst. Denn ds ist Werbung für das BarCamp und gut für die Sponsoren. Außerdem können so andere das BarCamp ein wenig verfolgen.

Versuche, eine Session zu halten. Das muss kein Frontvortrag sein. Auch Diskussionsrunden  können die Grundlage einer Session sein. 

Man merkt also gleich, dass das Mitmachen bei einem BarCamp ziemlich wichtig ist. Und damit man seine ganze Energie kümmert sich die Orga darum, dass alles klappt. 

 

 

Was soll ich mitbringen?

BarCamps leben vom Mitmachen und Networking. Das merkt man schon bei der Vorstellungsrunde und der Session Planung. Was man also mitbringen könnte, sind Ideen für eine Session, Fragen die man sich selbst stellt und eventuell gerne beantwortet hätte und Lust an Diskussion und Meinungsaustausch sowie Wissenshunger.

Apropos Hunger. Für dein leibliches Wohl ist gesorgt. Frühstück, Mittag- und Abendessen sind inklusive und auch für den Hunger zwischendurch stehen Snacks bereit. Auch Getränke sind ausreichend vorhanden. Und vor allem: Kaffee!

Was ihr auf jeden Fall dabei haben solltet, ist euer Smartphone. Denn ohne fällt es schwer, Regel 1 & 2 der BarCamp Rules einzuhalten ;) Ein Ladegerät oder eine Powerbank ist auch ratsam. 

Auch ein Laptop oder Schreibmaterial sind hilfreich um euch Dinge aufzuschreiben, die ihr nicht vergessen wollt. 

Und falls ihr eine Session halten wollt, braucht ihr dafür natürlich gegebenenfalls noch Dinge. Aber das wisst ihr selbst am besten. ;)

Wenn du einmal nicht weiter weißt

Keine Panik! Einfach deine Ausgabe von "Per Anhalter durch die BarCamp Galaxis" zücken und nachschlagen. Falls der ebenso wie dein Handtuch gerade nicht greifbar ist, schnappst du dir einfach jemandem mit einem roten T-Shirt. Die "Red-Shirts" sind das Orga-Team, dass sich gerne deinem Anliegen annimmt. 

Also egal ob du einen Session Raum suchst, die Toilette, oder auch nur deine Joo-Janta Gaefahr-O-Sensitiv Sonnenbrille verlegt hast, sind sie genau der richtige Anlaufpunkt um weiter zu kommen.


Unsere neue Location

01. September 2016, Dominik - BarCamp Regensburg

Mit eher moderaten Teilnehmerzahlen um die 50 Personen in den Jahren 2013 bis 2015 hatten wir als Organisatoren die Lage langsam im Griff und daher war unser klares Ziel für 2016: Wachstum. Wir wollen bei den Erwachsenen mitspielen.

Damit kam aber ein großes Problem auf uns zu: Die Location. Unsere bisherige Location, das schöne, neue Vielberthgebäude der hiesigen Universität war zu klein für unser Vorhaben. Nichtsdestotrotz bietet der Campus der Uni einige nicht unerhebliche Vorteile. Nur die für große Personenzahlen ausgelegte WLan-Infrastruktur reicht hier wohl schon als Argument.

Auch das BarCamp Regensburg 2016 wird also wieder am Campus der Universität Regensburg stattfinden. Und wir haben eine Location gefunden, die unseren Zielen mehr als gerecht wird. Platz wird heuer nicht unser Problem sein:

Unsere neue Location

Regensburg bei Nacht

15. August 2016, Michael - Generelles

Es soll sie ja geben. Die BarCamper, die selbst nach vielen Stunden Session halten und Session besuchen, nach ausgiebigem Frühstück, Mittag- und Abendessen und selbst nach einer Stadtführung Nachts noch mehr erleben wollen. 

Für die habe ich hier ein paar kleine Tipps zusammen gestellt, was man wo wie lange in Regensburg machen kann. 

Draussen

Die Wahrscheinlichkeit liegt Mitte Oktober nicht bei 100 %, aber in Regensburg kann es auch in diesem Monat noch einmal ganz angenehm werden, so dass man auch mal den Sonnenuntergang an der Donau genießen kann. 

Im Sommer versammeln sich hier an der Donau-Promenade und dem Marc-Aurel-Ufer allabendlich viele Studenten und Schüler und genießen bei einem kühlen Bier die herrliche Aussicht. Falls es das Wetter zulässt, sollte man hier unbedingt einmal vorbei schauen. Am besten gleich links oder rechts der Steinernen Brücke auf der Regensburg Uferseite. 

Drinnen in Kneipen & Bars

Regensburg hat (wenn man der Meinung einiger Regensburger glauben darf) eine der höchsten Kneipendichten Deutschlands. Etwas mehr als ein Quadratmeter in einer gastronomischen Einrichtung kommt auf jeden Einwohner. Da ist natürlich für jeden Geschmack etwas dabei. 

Viele Kneipen und Bars findet man ohnehin entlang der Donau oder nicht weit davon entfernt. Entlang der Donau, beginnend bei der Steinernen Brücke bis hin zum Eisernen Steg findet sich alles vom Irish Pub, über Cocktail-Bars bis hin zu eher alternativeren oder auch gemütlicheren Keller-Bars. 

Discotheken und Clubs

Auch an Discotheken besteht in Regensburg an sich kein Mangel. Um das Peterstor herum findet man gleich zwei davon, den "Beats Club" und die "Suite 15". Fußläufig ein paar Minuten entfernt gibt es dann noch die älteste Discothek Regensburgs. Das "ZarapZapZap" (oder kurz Zap) ist eher was für Fans von rockiger und ausgefallener Musik. 

Für alle die nach Ausschankschluss noch weiter ziehen wollen, gibt es rund um den Alleengürtel Regensburgs noch ein paar Nachtschwärmer Locations. 

What ever ;)

Wo auch immer es euch hin verschlägt. Das Team vom BarCamp Regensburg wünscht euch recht viel Spaß. ;)


Sponsorenvorstellung: tickaroo

11. August 2016, Alexandra - Sponsoren

Neu an Bord im Kreise unserer Sponsoren des BarCamps Regensburg ist tickaroo. Ein innovatives Unternehmen, das sich im Sportbereich engagiert. Auf eine sehr spannende Art über Apps, die jeden zum Sportberichterstatter werden lassen.

Wir haben Naomi Owusu ein paar Fragen gestellt, was sie über BarCamps so denkt und wieso es ihnen wichtig ist, uns zu unterstützen.

Sponsorenvorstellung: tickaroo

Sponsorenvorstellung: Fdesign von FISCHER Licht & Metall

09. August 2016, Alexandra - Sponsoren

Dieses Jahr auf dem BarCamp Regensburg wird uns nicht nur ein Licht, sondern gleich mehrere aufgehen ;) 

Denn FISCHER Licht & Metall unterstützt uns tatkräftig mit seiner Markenfamilie Fdesign.

Wir freuen uns riesig, dass wir das Unternehmen als Sponsoren gewinnen konnten und haben natürlich auch gleich ein paar Fragen gestellt. Hier kommt das Interview mit Dominic Götz

Sponsorenvorstellung: Fdesign von FISCHER Licht & Metall

Sessions aus dem Bereich Technik Social Media

05. August 2016, Michael - Generelles

Was kann eigentlich alles eine Session sein? Diese Frage hat Sarah ja schon beantwortet. Trotzdem fragt man sich doch immer wieder, welche Session man denn selbst halten möchte oder was einen konkret erwartet. Auch als regelmäßiger Besucher mit einem gewissen Portfolio an Sessions, die man mal eben "ad hoc" halten kann, denn man will ja nicht immer das Selbe vortragen und erst recht nicht hören. 

Wobei. ein paar Sessions hört man immer wieder gerne. :)

Was schon da war, aber sicher noch mal interessant ist

Immer gibt es Themen, die sich als "Dauerbrenner" etablieren. Ein Beispiel dafür ist die von Romy ins Leben gerufene Session zum Thema "Sind wir nicht alle Trolle?" aus dem Themenbereich Social Media. Überhaupt eignen sich Neuigkeiten, der Erfahrungsaustausch oder einfach nur eine Diskussionsrunde in diesem Themenfeld immer für eine Session. Denn fast jeder hat im täglichen Umgang mit diesem Internetz Kontakt mit Snapchat, Facebook und Co. und viele wissen gar nicht wie man diese Kanäle überhaupt verwenden kann.

Oder gar wozu man sie verwenden sollte. Manchmal zeigen sich in Sessions wie "Google+ ist nicht tot" von Torsten, dass man einen Kanal eventuell sogar unterschätzt hat. Die Vielfalt an Kanälen ist groß. Und ebenso groß ist die Anzahl an Themen, die auf BarCamps bisher erörtert wurden und immer wieder werden. 

Im technischen Bereich dreht es sich immer wieder mal um das Thema SmartHome, hier ist Dominik in der Vergangenheit immer für eine Session gut gewesen - und Sarah hat aus der Sicht der genervten Freundin/Ehefrau fleißig mitdiskutiert ;-) Aber auch im Bereich Web- und Mobile-Entwicklung gab es in den vergangenen Jahren diverse Sessions. Zur Zeit ein sehr beliebtes Thema: Docker. Bei den letzten BarCamp Nights waren die Sessions dazu jedes Mal gut besucht und die Leute waren begeistert vom blauen Wal.

Was noch nicht da war, aber bestimmt interessant wäre

In der letzten Zeit ist ja "hatespeech" immer wieder in den Medien thematisiert worden. Auch dazu gab es schon Sessions. Was aber viel weniger thematisiert wird, ist wie man selbst oft ungewollt zu der Verbreitung von Hass im Social Web beiträgt. Unbewusst und ungewollt. Oft, weil man einfach nicht versteht, wie diese sozialen Netzwerke überhaupt funktionieren. Ist es okay, Inhalte zu teilen, mit denen man einverstanden ist, auch wenn die Person oder Seite, von der man es teilt, sonst nur Hass und Häme verbreitet? Wie erkenne ich, was in diesem Neuland jetzt tatsächlich stimmt und wo Meldungen manipuliert oder verfälscht wurden? Dazu sind Sessions nicht nur interessant, sondern auch dringend angebracht um allen einmal zu zeigen, wie leicht Meinungen manipuliert, Meldungen verfälscht und die Filterblase sich gegen einen selbst wenden kann. 

Auch interessant sind neue Plattformen für soziale Interaktion, davon tauchen immer wieder welche auf. Sei es Tribe oder Plag oder auch drop. Das Internet entwickelt sich immer weiter und keiner weiß so genau, was die Vorteile einer neuen App sind. Mit Sessions hat man als Nutzer die Möglichkeit, die Vorteile aufzuzeigen und als Entwickler die Chance, sein Alleinstellungsmerkmal einer offenen Community zu präsentieren.

Was war und was ist

Wie man sieht, sind die Möglichkeiten und Themen quasi unbegrenzt. Seinen eigenen Horizont erweitern oder das KnowHow von anwesenden füttern. Alles ist möglich. Nicht nur in vermeintlich so flachen Themengebieten wie Social Media, sondern auch bei technischeren Themen.